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Hettinger Krimiautorin schreibt über Mord im Mittelalter

Merkwürdige Todesfälle häufen sich in der Gegend rund um Heinsberg. Da ist schnelle Aufklärung gefordert und so macht sich Junker Benedikt von Luchtenberg gemeinsam mit seiner findigen Schreiberin Margot an die Arbeit. War es Mord? Und wer steckt dahinter?
In ihrem Doppelband „Ratten in Heinsberg“ – Mordbrand“ (BoD Norderstedt) begibt sich die Krimiautorin Marlene Geselle auf eine mittelalterliche Spurensuche.

Fleckfieber lautet die eindeutige Todesursache einer kinderlosen Gutsbesitzerin. Nichts Ungewöhnliches bei einer bejahrten Dame dieser Tage. Doch dann sterben nach und nach auch noch der Erbe und seine gesamte Familie – seltsamerweise in genau der erforderlichen Erbfolge. War es wirklich eie Seuche, welche die Familie dahinraffte oder steckt mehr dahinter? Gar Hexerei, so wie der Erzbischof vermutet? Der junge Sendgraf Benedikt wird beauftragt, sich anstatt der in Heinsberg grassierenden Rattenplage mit der Untersuchung des mysteriösen Falles anzunehmen. Der durch die Todesfälle begünstigte neue Erbe, der zweifelhafte Martin Broichhuusen, scheint das passende Motiv zu haben. Nur, wie konnte der Mann morden und dann seine Spuren mit den Symptomen des Fleckfiebers verwischen? Da kommt allerdings ein Apotheker ins Spiel und hilft Benedikt Licht ins Dunkel zu bringen.

 Ratten in Heinsberg - Mordbrand

Ratten in Heinsberg - Mordbrand

Nach Aufklärung der Morde geht das erbenlose Gut an den jungen Grafen Jonas über und es kehrt Ruhe ein. Doch bereits nach kurzer Zeit brennt das Gutshaus lichterloh. Aus den Trümmern zieht man eine junge Magd: tot – aber nicht durch die Flammen, sondern durch ein Messer, das in ihrer Brust steckt. Und auf ihm prangt das Wappen des Grafen. Benedikt kann nicht glauben, dass Jonas seine Kebse Helga, kurz vor seiner Vermählung mit der Grafentochter Thea von Geldern, aus dem Weg räumen wollte und macht sich an die Aufklärung. Schnell stellt sich heraus, dass dieser Mordbrand einigen Leuten nicht ungelegen kommt.

Knifflig, bodenständig und auch ein bisschen romantisch sind die Wege des jungen Sendgrafen Benedikt von Luchtenberg. Denn seine schlagfertige Schreiberin ist immer mit von der Partie und stößt ihren Dienstherrn des Öfteren auf die richtige Spur.

Marlene Geselle: Ratten in Heinsberg / Mordbrand
Books on Demand, Norderstedt 2008. ISBN 978-3-8370-2422-7
Preis: 11,90 Euro
Großdruck

(Quelle: Open-PR)

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U_Mag-Schreibwettbewerb hat Sieger gefunden

Im Herbst 2008 rief die Zeitschrift U_mag erstmalig zum Schreibwettbewerb auf, an dem über 150 Autoren teilnahmen. Eine namhafte Jury aus dem Verlagswesen vergab einen Preis für die beste Kurzgeschichte, die zehn Finalisten erscheinen in der Anthologie “Papierflieger”, die auf der Leipziger Buchmesse präsentiert wird.

“Im U_mag stellen wir euch immer wieder literarische Newcomer vor, die es zu entdecken lohnt. Nun wollen wir wissen, welche literarischen Talente in euch schlummern!” Damit rief die Zeitschrift U_mag, das Magazin der Popkultur und Gegenwart – gemeinsam mit BoD (Books on Demand GmbH) – im Herbst 2008 auf, Kurzgeschichten einzureichen. Unter dem Motto “Das erste Mal” wurden Shortstorys gesucht, die von erstmaligen Angelegenheiten handeln, von Anfängen, Aufbrüchen und Veränderungen.

Papierflieger - U_Mag Siegergeschichten

Papierflieger - U_Mag Siegergeschichten

Über 150 Einsendungen gingen ein, zehn von ihnen wählte die Literaturredaktion des U_mag für das Buch “Papierflieger” aus, das nun bei BoD publiziert wird. Mit Daniela Chmelik, Anna-Maria Dück, Jan Fischer, Kathrin Hamel, Jörg König, Friederike von Königswald, Stefanie Rogoll, Emily Walton und Anne Winterhager präsentiert die Anthologie zehn vielversprechende junge Erzähltalente, die in lockerer und häufig unkonventioneller Art von ungekannten Erlebnissen und Erlebtem erzählen, oft mit einem besonderen Gefühl für banale Tragik.

Zusätzlich vergab eine namhafte Jury einen ersten Preis für die beste Kurzgeschichte. Diese Auszeichnung erhielt Cornelia Jönsson für ihren Beitrag “Eva”, in dem sich eine Studentin kurz vor ihrem Staatsexamen zum ersten Mal in eine Frau verliebt und vollkommen aus der Bahn geworfen wird. Der Jury gehörten die Lektoren Dagmar Fretter (Schöffling), Birgit Schmitz (Kiepenheuer), Anne Tente (Heyne) und Stephan Kleiner (DuMont) an sowie Rainer Moritz, der Leiter des Hamburger Literaturhauses, und U_mag-Chefredakteurin Jutta Rossellit.

Die Zeitschrift U_mag präsentiert die Anthologie vom 12. – 15. März auf der Leipziger Buchmesse an einem eigenen Messestand in Halle 3/ B201a. Das U_mag erscheint zur Messe erstmalig mit einem 20-seitigen Bücher EXTRA, das ebenfalls am Messestand gezeigt wird.

Über die Anthologie:
Papierflieger. Kurzgeschichten junger Autoren. Über Aufbruch, Veränderung und die Suche nach Glück
Herausgeber: U_mag – Das Magazin der Popkultur und Gegenwart
ISBN 978-3-8370-3342-7, 112 Seiten, Paperback, 9,90 Euro

(Quelle: U_Mag / Bunkverlag)

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Ein Fall für Paul O´Brian – Schottland Krimi

Claus H. Stumpff Ein mörderisches Komplott

Claus H. Stumpff Ein mörderisches Komplott

Mit seinem neuen Werk »Ein mörderisches Komplott – der Schwur am Shawn Hill Castle« schuf Claus H. Stumpff einen mitreißenden Kriminalroman. Sein Buch bietet alles, was einen großartigen Krimi ausmacht: Ein hoch aktuelles Leitthema, mysteriöse Mordfälle, einen Kommissar von Format und eine attraktive Journalistin. Widersacher sind zwei Männer aus der Oberschicht, die durch Korruption und Geheimbündelei in die Kriminalität abrutschten. Als Zugabe zu den vielen äußerst dramatischen Wendungen und Schicksalsschlägen gibt es noch einen Schuss Erotik – und alles spielt sich vor einer großartigen Kulisse ab.

Worum es geht:
Initiatoren von Bürgerinitiativen gegen die Errichtung von Aquakulturen an schottischen Gewässern zwecks Massenaufzucht von Lachsfisch werden heimtückisch umgebracht. Alles deutet auf Auftragsmorde hin. Als Chief Inspector Paul O’Brian einen ersten Verdacht hegt, wird ihm überraschend die Zuständigkeit für alle seine weiteren Ermittlungen entzogen. Aber davon unbeirrt recherchiert er nun auf eigene Faust weiter, unterstützt durch die reizvolle Lokalredakteurin Jenny Symon. Beide stoßen jetzt auf ein Geflecht übelster Machenschaften und behördlicher Vertuschung. Dabei begeben sie sich in höchste Gefahr. Schließlich wird Jenny Symon gekidnappt und Paul O’Brien muss um das Leben der jungen Frau bangen, die inzwischen seine Geliebte wurde.

Dem Autor gelingt es nicht nur, in der realistisch und überzeugend inszenierten Handlung eine sich stetig steigernde Spannung aufzubauen, sondern aufgrund seiner profunden Kenntnis von dieser Region den Leser mit auf die Reise in den Norden Schottlands zu nehmen. Wie auch in seinem vorherigen Roman »Das schottische Medaillon« spart er dabei nicht mit Hintergrundinformationen zur Kultur und Landschaft der Western Highlands. Dabei verspürt der Leser den Wunsch, sich selber auf den Weg zu machen, um alle Stationen der unglaublich fesselnden Geschichte persönlich in Augenschein nehmen zu können.
Diese Lektüre kann man erst weglegen, wenn man sie bis zum überraschenden Finale gelesen hat. Ein echter Leckerbissen, nicht nur für Schottland-Fans.

(quelle: open-pr)

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Scheitern als Novellen Thema

igel von rechts

igel von rechts

“Ich kann uneingeschränkt das schreiben, was ich will, aber jetzt habe ich im Klappentext und im Buch selber doch noch einige (Rechtschreib-)Fehler feststellen müssen” – so beschreibt der 17-jährige Autor kurz und knapp die Vor-und Nachteile, die seine eigenständige Veröffentlichung der Novelle im nur auf Nachfrage druckenden BoD Verlag mit sich bringt.

Und in der Tat mutet das Buch wie ein einziger “Fehler” an. Ungewöhnlich ist schon die für eine Novelle typische “unerhörte Begebenheit”, die den Rahmen des Buches bildet – der Autor braucht Geld. Auch der “Held” dieses Buches ist eigentlich gar keiner. Seine Gedanken, die ihm beim Hineinschlittern in eine persönliche Sinnkrise durch den Kopf gehen, sind zugegebenermaßen ziemlich abstrus – aber auch “uneingeschränkt” ehrlich und nichts beschönigend.
Da “das Scheitern des Tennisspielers und des Fahrschülers” – wie der Autor einräumt – “auch autobiografische Züge trägt”, ist es nicht verwunderlich, dass er das Buch unter anderem seiner Fahrlehrerin widmet.

“Ich weiß, dass es nicht leicht ist zu unterscheiden, aus wessen Sicht gerade erzählt wird: aus der des 17-jährigen Fahrschülers, des 40-jährigen Tennisspielers, umgekehrt oder aus aller beiden Blickwinkel…”, so Julian J. Hetz, “…doch wer sich an die Zeiten hält wird erkennen, wann diese eine Person – nicht mehr und nicht weniger – was erzählt.”
Das Warum überlasse er aber dem Leser…

Infos zum Autoren und zum Buch: Hier!

(quelle: pressemitteilung.ws)

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