Tag Archiv für berlin

Krimi Lesung mit Karl-Heinz Ott in Berlin

Am Anfang der Geschichte steht eine grausame Bluttat. Der Ich-Erzähler, Anfang 50, ledig, kinderlos, Alt-68er und nun arbeitsloser Tankstellenpächter wird verhaftet und landet in einer kleinen und kargen Gefängniszelle. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung und versuchten Totschlag. Doch Richard bestreitet jeglichen Zusammenhang mit der Tat, er beteuert seine Unschuld. Warum jedoch verschweigt er, was er gesehen hat? Und weswegen deckt er die wahren Täter? Trägt er möglicherweise doch eine Mitschuld an dem blutigen Verbrechen?

Karl-Heinz Ott Ob wir wollen oder nicht

Karl-Heinz Ott Ob wir wollen oder nicht

Was wie ein Krimi anfängt entwickelt sich im Laufe des Romans zu einem atemberaubenden und faszinierenden Sezierbild der menschlichen Psyche. In einem grandiosen inneren Monolog wird das alte literarische Sujet von Schuld und Sühne neu behandelt. Mit »Ob wir wollen oder nicht« ist Karl-Heinz Ott ein Roman mit beklemmender Sogwirkung gelungen, den man, einmal zur Hand genommen, nicht mehr zur Seite legen kann.
»Es ist sein Stil, der uns mitreißt, und es ist der packende Stoff, der uns gleichsam an das Buch fesselt.« Albrecht Puhlmann

Nach dem Studium der Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaften arbeitete Karl-Heinz Ott als Dramaturg an Theatern in Freiburg, Basel und Zürich. 1998 erschien sein Debüt »Ins Offene«, das mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis und dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet wurde. Für seinen zweiten Roman »Endlich Stille« aus dem Jahr 2005 erhielt er den Alemannischen Literaturpreis, den Candide-Preis sowie den Preis der LiteraTour Nord. Mit seinem aktuellen Roman schaffte es Karl-Heinz Ott in die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2008.

Lesung am 26. März 2009 bei der VIA Verbund gGmbH in der Schönhauser Allee 175, 10119 Berlin, 19:30 Uhr, Eintritt: 5,- Euro

“Ob wir wollen oder nicht”, Hoffmann & Campe, ISBN 978-3455401080, 17,95 Euro

(Quelle: Open-PR)

Lea Streisand veröffentlicht Hörbuch

Die Berliner Lesbühnen-Poetin Lea Streisand veröffentlicht ein Hörbuch bei Periplaneta. Die exzellente Vorleserin hat im Silbenstreif Studio zwei Audio CDs mit “ausgesprochenen Geschichten” aufgenommen und wird diese im Rahmen einer CD-Release Party im bekannten Berliner Szenetreff Kaffee Burger am 24.03.09 vorstellen.
Lea Streisands Texte sind herb wie frisches Bier und dabei zart wie frisch gebratene Tauben. Die 29jährige Berlinerin liest seit sechs Jahren Geschichten auf Lesebühnen vor. Da sie mittlerweile Mitglied von vieren ist, gilt sie nun schon als „heimliche Königin der Berliner Lesebühnen“.
Mit klarem Blick und mindestens einem Grinsen pro Text erzählt uns Lea vom Alltag einer jungen Frau in der Großstadt, inklusive Nebenjobs im Callcenter, Bibliotheksbesuchen und Generationskonflikten.

Lea Streisand Wahnsinn in Gesellschaft

Lea Streisand Wahnsinn in Gesellschaft

Leas Texte haben einen enormen Unterhaltungswert. Jedoch sind unter den lustigen Oberflächen oft abgründige Subtexte verborgen, wenn z.B. in “Die fiese Fine” erklärt wird, warum das Unverständnis der Westverwandtschaft für eben jene Sub- bzw. Metatexte Grund für den Untergang der DDR war.
“Wahnsinn in Gesellschaft” ist das erste einer ganzen Reihe Autorinnenhörbücher, die im Laufe des Jahres bei Periplaneta erscheinen werden.

LEA STREISAND “Wahnsinn in Gesellschaft” Ausgesprochene Geschichten von der Königin der Berliner Lesebühnen, 2 Audio CD in großformatiger Hülle, ISBN: 978-3-940767-26-4

(Quelle: Open-PR)

Affentöter im Restaurant

Affentöter von Karsten Krampitz

Affentöter von Karsten Krampitz

„Erich ist ein Schwein“ – der Schriftsteller und Historiker Karsten Krampitz stellt seine aktuellen MfS-Aktenfunde zum staatsfeindlichen Tierhandel in der DDR vor sowie „Affentöter“, den Schlüsselroman zum Organisierten Gebrechen in Berlin. Der Roman ist eine grandiose sub-proletarische “Dokumentation”. Sprachwitz und Situationskomik vermengen sich in diesem Buch, und “dadurch gelingt es dem Autor, einen Stoff zu vermitteln, der in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur bisher nicht vorkommt.” Des weiteren berichtet er von der „Aktion Findeltrinker“ und der Inbetriebnahme der weltweit ersten Trinkerklappe.

Karsten Krampitz: Nach einer Ausbildung zum Betriebswirt studierte er Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und erwarb den akademischen Grad eines Magister Artium (M.A.).
Karsten Krampitz war Redakteur und später Chefredakteur bei Berliner Straßenzeitungen. Zudem arbeitete er als freier Journalist für regionale und überregionale Zeitungen und Zeitschriften (unter anderem für die Junge Welt, die Berliner Zeitung und Die Welt). Darüber hinaus veröffentlichte Krampitz mehrere Romane und Erzählungen. Er lebt in Berlin.

“Affentöter” erschienen bei Kramer Berlin
SALONLESUNGEN & VERANSTALTUNGEN
Restaurant Theodor Tucher
10117 Berlin
Pariser Platz 6a

Donnerstag 12.02. Lesung mit Karsten Krampitz
20.00 Uhr
Eintritt 7€
Affentöter, Karin Kramer Verlag Berlin

(Quelle: Open-PR)

Stierkampf im Deutschland-Funk

Nur der Stier hat keine Chance - Kurt Frings

Nur der Stier hat keine Chance - Kurt Frings

Am kommenden Wochenende wird das Buch „Nur der Stier hat keine Chance“ von Kurt Frings im Rahmen der „Langen Nacht“ im Radio Deutschlandfunk besprochen.
Die Sendetermine sind wie folgt: 31.01.2009 von 0.00 bis 3.00 Uhr im Deutschland Radio Kultur (Berlin) und am 31.01.2009 von 23.05 Uhr bis 02.00 Uhr im Deutschlandfunk (Köln).

Faszination oder Entsetzen? Kunst, Kultur und Tradition oder in Wirklichkeit nur grausame Tierquälereien von Pferden und Stieren?
Möglicherweise im Kern auch nur ein makaberes Geschäft von Profiteuren mit dem Stierkampf zum Vergnügen des Publikums? Zwischen diesen Polen bewegt sich die Diskussion.
Der große spanische Philosoph Ortega y Gasset hat schon zu seiner Zeit darauf hingewiesen, dass sich einmal jemand kritisch mit diesem Thema auseinander setzen sollte. Dr. Kurt Frings hat dies getan. Er hat versucht, das umstrittene Phänomen “Stierkampf” zu analysieren und dazu umfangreiche Recherchen angestellt.
Der Autor hat hierbei sowohl den Wirtschaftsfaktor “Stierkampf” als auch die Haltung von Politik und katholischer Kirche untersucht und ist – wie er glaubt – zu einem überzeugenden Ergebnis gekommen.
Er berichtet ausführlich von eigenen Erlebnissen und Erfahrungen bei Stierkämpfen.
Der textliche Inhalt wurde mit einem Katalog von 65 Grafiken und Bildern nebst besonderen Erläuterungen verbunden. Der Betrachter wird durch den gesamten Verlauf einer corrida und eines rejoneo geführt. Dabei wurde weder die qualvolle Rolle der Pferde ausgespart noch auf die bildliche Darstellung von Agonie und Tod der Stiere verzichtet.
Kurt Frings
Nur der Stier hat keine Chance

August von Goethe Literaturverlag im Frankfurter Literaturverlag GmbH
21,90 € – ISBN 978-3-8372-0150-5

Das andere vorgestellte Buch in der Sendung ist:

Edward Lewine - Der Tod und die Sonne

Edward Lewine - Der Tod und die Sonne

Edward Lewine
“Der Tod und die Sonne – Ein Matador auf den Spuren seiner Väter”

Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer
Campus Verlag, Frankfurt 2006

Deutschland-Funk “Lange Nacht”

(quelle: open-pr)