Pünktlich zur beginnenden Winterzeit erscheint der kombinierte Bild- und Gedichtband „Lyrik in ReimSkulptur“ von Angelika Schülken und Maik Schülken (Verlag: Books on Demand Norderstedt). Das Buch ist ab sofort für 9,90 Euro im Buchhandel erhältlich und überzeugt mit einem Mix aus phantasievollen Skulpturen und ausgefeilten lyrischen Betrachtungsweisen, die dem Leser in der dunklen Jahreszeit helle Gedanken liefen. Die Dortmunder Künstlerin Angelika Schülken sieht plastisches Gestalten als ein Mittel, um Gedanken und Gefühlen eine betrachtbare Form zu geben. Mit ihren Werken versucht Sie die Phantasie des Betrachters anzuregen und bei diesem eine eigene Gedankenwelt zu öffnen. Eine Sichtweise zu den einzelnen Plastiken liefern jeweils Gedichte ihres Sohnes Maik Schülken. Die Texte enthalten sowohl nachdenkliche, als auch zum Schmunzeln anregende und ermutigende Gedanken. Mit dem Buch „Lyrik in ReimSkulptur“ laden die Künstler auf eine lyrische Reise in plastische Welten ein. Der Gedichtband mit der ISBN-Nummer 9783842334960 ist eine kompakte Quelle für Denkanstöße, eignet sich aber auch hervorragend als Geschenk oder Mitbringsel für verschiedenste Gelegenheiten.
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Upschnappt! Plattdeutsche Geschichten
Skurril, satirisch, ironisch, nachdenklich, manchmal sarkastisch, aber immer dem Menschen mit seinen großen und kleinen Schwächen und Problemen zugewandt, so kommen sie daher, die pointierten Texte des bekannten niederdeutschen Erzählers Wolfgang Mahnke. In seinem jetzt im Hinstorff Verlag erschienenen Buch “Upschnappt” lässt er seine Leser tief eintauchen in das, was da oft das pralle Leben genannt wird.
Sehr gegenwärtig ist das, was Wolfgang Mahnke “upschnappt” hat, denn er hat genau zugehört, beobachtet und oft auch selbst erfahren: Das “Telefonverhalten” von Frauen, ein schnarchender Ehemann, die Leiden und Freuden von Kurpatienten bei Fango und Tango, ein Großvater bei einem Konzert von Güttler, Denkzettel für Schnäppchen-Max, die Auswüchse der Gesundheitsreform, der aufrechte Gang, Kaffeeklatsch. Und dann die Geschichte “Worum giwt dat in Rostock eigentlich kein John-Brinckman-Museum?” — ein Appell an das Kulturamt?! Der Leser taucht ein in das Leben, in eigene und fremde Erfahrungen, und wird nach der Lektüre dieser Erzählungen feststellen: Dor möt oewer einer ierst up kamen! Einer ist darauf gekommen: Wolfgang Mahnke.
Bibliografische Angaben:
Wolfgang Mahnke
Upschnappt! Plattdeutsche Geschichten
Hinstorff Verlag, 8,90 Euro / sFr 16,30 Euro
112 Seiten, gebunden, Hardcover
ISBN 978-3-356-01402-0
Literaturlinks am Wochenende 26. – 28.03.10
Endlich mal wieder für drei Tage Literaturlinks mit Hörbuch- und Hörspieltipps, ein paar netten Rezensionen in Tageszeitung oder Magazinen. Also los geht es mit den wirklichen Dingen, die das Leben schöner, zumindest literarisch schöner machen.
Politikheinzis haben die in vielen Fällen schlechte Angewohnheit auch noch Bücher zu schreiben oder schreiben zu lassen. In den letzten Jahren hat es sich dabei auch noch herausgebildet, dass sie bei Buchpräsentationen immer einen politischen “Gegner” ihr literarisches Werk präsentieren lassen. In der TAZ gibt es ein Bespiel dazu. Pflügler (irgendwas in der Berliner Lokalpolitik mittlerweile) lässt sein Werk “Richard von Weizsäcker: Mit der Macht der Moral” von Renate Künast vorstellen. Das ganze auch noch im ARD Hauptstadtstudio. Ok.
Ein bisschen überraschend finde ich da den Artikel im Spiegel “Broders Bücher: Was sind das für Geschichten” über den isländischen Autoren Arthur Bollason. Ich dachte bisher immer, dass Hendryk M. Broder nur auf irgendwelchen Menschen rumhakt. Nun denn. Anscheinend kann er ja auch noch was anderes. Gute Bücher vorstellen. Weitermachen, bitteschön.
Dass das Leben die besten Geschichten schreibt, ist eine Tatsache mit einem langen Bart. Allerdings, wenn ein ehemaliger Polizeikommissar aus seinem (Dienst)Leben etwas erzählt, hat es immer den Charakter von Grusel, Mord und Totschlag. Super, finde ich, solange ich nur als Leser betroffen bin. Der Stern bat zum Interview.
So nun gibt es was auf die Ohren, die Hörspiel- und sonstigen literarischen Ohrabenteuer:
Der Freitagabend bzw. der Samstagmorgen hat auch heute am 26. März / 27. März etwas für die Krimi-Freunde zu bieten. Der Mitternachtskrimi auf dem D-Funk. “Die Sache mit der freundlichen Kellnerin” um 0.05 Uhr. Fast eine halbe Stunde eine Geschichte des amerikanischen Schriftstellers Henry Slesar.
Freunde von Martin Suter können sich morgens ein wenig was aus dem Buch “Der Koch” vorlesen lassen. Ist doch was. Gesendet wird es auf NDR-Kultur. Hier mehr Infos
Im Deutschland-Radio Kultur kommen am 28.03.2010 die Freunde des Theaters und des Hörspiels auf Ihre Kosten. Es wird “Elvire Jouvet 40″ von Brigitte Jacques gesendet. Aufgenommen in Ende der 80er Jahre in Berlin. Es geht ums das Theater, das Spielen und das Fühlen von Theater.
Nicht mehr ganz Wochenende aber dennoch ein Termin, den sich Literaturfreunde merken sollte. Am 29.03.2010 sendet NDR-Kultur um 13.00 Uhr “Über die nahe und die ferne Geschichte” mit dem Schriftsteller Uwe Timm. Sicherlich ein Ohr wert!
Ansonsten nicht vergessen, dass uns von Samstag auf Sonntag eine Stunde gestohlen wird. Kann man sich aber im Herbst wieder abholen!
Nicht mehr als drei Gewürze? Kochbuch von Pierre Dietz
Orientalische Küche trifft Rheingau-Wein
Zugegebenermassen sind die hier vorgestellten Rezepte mit einigem Aufwand verbunden. Sie wurden vom Autor für besondere Anlässe kreiert. Einige davon haben einen indischen Ursprung, wurden aber dem europäischen Gaumen angepasst.
Die hier zur Anwendung kommenden Schmeichler der Geschmackssinne, denen darüber hinaus heilende Wirkung nachgesagt wird, werden in einer Gewürzübersicht detailliert präsentiert.
Zudem werden die passenden Weine aus dem Rheingau vorgestellt. Warum gerade diese hervorragend zu scharfen Speisen passen, erfährt man in diesem Buch.
In diesem Buch werden ganze Menüs für Feiertage bis hin zur Grillparty leicht verständlich vorgestellt und mit ansprechenden Fotografien in Szene gesetzt.
Der Autor erwarb sein Wissen um die richtige Anwendung von Gewürzen während eines Praktikums in einem indischen Restaurant. Zuvor hatte er in seiner Jugend bei Steigenberger in der Küchenlogistik gejobbt, wobei er zuletzt als Leiter des Weinlagers am Frankfurter Flughafen den entsprechenden Bezug zu Weinen aus alles Welt aufbaute. Dabei hatte er immer wieder Gelegenheit Profiköchen über die Schulter zu schauen, darunter auch Sterne-Köche.
Bei Winfried Abels (ABELS & PARTNER, Frankfurt) lernte er später Essen und Trinken richtig zu präsentieren.
Das Buch soll Spass am Umgang mit Gewürzen vermitteln und Angst vor Schärfe nehmen.
Orientalische Küche trifft Rheingau-Wein: Nicht mehr als drei Gewürze?
Books on Demand
ISBN 978-3-8391-1305-9, Paperback, 64 Seite
