Literaturlinks für das Wochenende 23. – 25. April 2010

Hier bin ich wieder. Zurück mit den Literaturlinks. Den Auftakt macht eine netter Artikel in der Frankfurter Rundschau. Simon Winders, seines Zeichens langjähriger Lektor beim englisch sprachigen Verlagshaus Penguin, hat sich Deutschland zum Ziel eines Buches gemacht. Der englische Titel lautet “Germania” und da der deutsche Verlag Rowohlt anscheinend nicht wollte, dass alle Leser daran denken, dass ja Berlin mal so heißen sollte oder weitere Namensnutzungen auf dem deutschen Markt nicht ankommen, haben sie das Buch “Germany, oh Germany: Ein eigensinniges Geschichtsbuch” genannt. Glaube ich dem FR Artikel ist es trotzdem lesenswert. In der Zeit kann ich mir eine Videolesung mit der Autorin Susann Pásztor anschauen und mich fragen, warum der Verlag gerade vor Gericht Ärger hat. Wer Bücher über die Mafia mag, der liest sich mal im Focus den Artikel zum Buch “Zehn” von Andrej Longo durch.

Im Radio freuen wir Hoerbuch-Freunde uns heute auf den Mitternachtskrimi auf dem D-Radio. Es ist der zweite Teil von Yola Koyulma – Der Aufbruch Hoffmanns. Im Mittelpunkt steht die Kommissarin Hoffmann, die im Migranten Mileu (sagt man das so?) ermittelt. Ab 0.05 Uhr oder kurz nach der Geisterstunde läuft der Krimi am 24.04.2010. Der KimiKiosk empfiehlt “Die Geldmacher von Harlem” auf NDR Info am 24. April 2010, 21.05 Uhr.

Nicht vergessen sollte Freunde von Tom Sawyer und Huckleberry Finn den zweiten Teil des Hörbuches ab 14.05 Uhr auf dem D-Radio Kultur am Sonntag. Hoerbuch kurz nach dem Mittag passt doch immer rein! Dann gibt es abend zum Abendbrot noch Martin Walser mit “Ein  liebender Mann” ab 18.30 Uhr als Ursendung. Hörspielbearbeitung: Friederike Roth. Und wer wissen möchte, was die Redakteure der Südwest Presse so lesen, wird an dieser Stelle fündig.

Während Apple so langsam die iPads Richtung Europa verschifft, hat Amazon gemeldet, dass sie eine ganze Menge Kohle mit dem Kindle verdienen.

So meine liebe Literaturgemeinde, da war es für heute. Viel Spaß und bis bald!

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Schreibwettbewerb vom essencia Verlag

Viele Menschen träumen insgeheim davon, Schriftsteller zu werden.
Bei einigen liegt vielleicht schon eine Geschichte in der Schublade, andere sind noch immer auf der Suche nach dem richtigen Thema und einer Möglichkeit, richtig veröffentlicht zu werden.

Der essencia Verlag möchte diese Geschichten und Talente nicht länger unentdeckt lassen und ruft den großen Schreibwettbewerb zum Thema „Geschichten aus der Metropolregion“ aus.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden hier aufgerufen, ihre Kurz-geschichten einzureichen. Die besten zehn Geschichten werden im Herbst in einem Buch veröffentlicht.

Die Geschichten sollten nicht länger sein als zehn DIN A 4 Seiten. Die Manuskripte können entweder per eMail an oder per Post an essencia Verlag, Schreibwettbewerb, Kurpfalzring 64, 69245 Bammental geschickt werden, aber auch direkt am Stand auf dem diesjährigen Maimarkt (Halle 36) abgegeben werden. Einsendeschluss ist der 30.05.2010.

Der essencia Verlag wurde 2008 von Jürgen Brunny und Michael Steffner gegründet und veröffentlicht Bücher für junge und junggebliebene Erwachsene. Schwerpunkt dabei sind Bücher von noch unbekannten Autoren – Krimis, Thriller und Fantasy.

2010 hat der essencia Verlag seinen ersten Auftritt auf dem Mannheimer Maimarkt bei der Sonderschau Kreativwirtschaft. Dort wird das komplette Verlagsprogramm vorgestellt und zum Teil auch durch Lesungen jeweils am Sonntagvormittag präsentiert.

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Literaturlinks am Wochenende 26. – 28.03.10

Endlich mal wieder für drei Tage Literaturlinks mit Hörbuch- und Hörspieltipps, ein paar netten Rezensionen in Tageszeitung oder Magazinen. Also los geht es mit den wirklichen Dingen, die das Leben schöner, zumindest literarisch schöner machen.

Politikheinzis haben die in vielen Fällen schlechte Angewohnheit auch noch Bücher zu schreiben oder schreiben zu lassen. In den letzten Jahren hat es sich dabei auch noch herausgebildet, dass sie bei Buchpräsentationen immer einen politischen “Gegner” ihr literarisches Werk präsentieren lassen. In der TAZ gibt es ein Bespiel dazu. Pflügler (irgendwas in der Berliner Lokalpolitik mittlerweile) lässt sein Werk “Richard von Weizsäcker: Mit der Macht der Moral” von Renate Künast vorstellen. Das ganze auch noch im ARD Hauptstadtstudio. Ok.

Ein bisschen überraschend finde ich da den Artikel im Spiegel “Broders Bücher: Was sind das für Geschichten” über den isländischen Autoren Arthur Bollason. Ich dachte bisher immer, dass Hendryk M. Broder nur auf irgendwelchen Menschen rumhakt. Nun denn. Anscheinend kann er ja auch noch was anderes. Gute Bücher vorstellen. Weitermachen, bitteschön.

Dass das Leben die besten Geschichten schreibt, ist eine Tatsache mit einem langen Bart. Allerdings, wenn ein ehemaliger Polizeikommissar aus seinem (Dienst)Leben etwas erzählt, hat es immer den Charakter von Grusel, Mord  und Totschlag. Super, finde ich, solange ich nur als Leser betroffen bin. Der Stern bat zum Interview.

So nun gibt es was auf die Ohren, die Hörspiel- und sonstigen literarischen Ohrabenteuer:

Der Freitagabend bzw. der Samstagmorgen hat auch heute am 26. März / 27. März etwas für die Krimi-Freunde zu bieten. Der Mitternachtskrimi auf dem D-Funk. “Die Sache mit der freundlichen Kellnerin” um 0.05 Uhr. Fast eine halbe Stunde eine Geschichte des amerikanischen Schriftstellers Henry Slesar.

Freunde von Martin Suter können sich morgens ein wenig was aus dem Buch “Der Koch” vorlesen lassen. Ist doch was. Gesendet wird es auf NDR-Kultur. Hier mehr Infos

Im Deutschland-Radio Kultur kommen am 28.03.2010 die Freunde des Theaters und des Hörspiels auf Ihre Kosten. Es wird “Elvire Jouvet 40″ von Brigitte Jacques gesendet. Aufgenommen in Ende der 80er Jahre in Berlin. Es geht ums das Theater, das Spielen und das Fühlen von Theater.

Nicht mehr ganz Wochenende aber dennoch ein Termin, den sich Literaturfreunde merken sollte. Am 29.03.2010 sendet NDR-Kultur um 13.00 Uhr “Über die nahe und die ferne Geschichte” mit dem Schriftsteller Uwe Timm. Sicherlich ein Ohr wert!

Ansonsten nicht vergessen, dass uns von Samstag auf Sonntag eine Stunde gestohlen wird. Kann man sich aber im Herbst wieder abholen!

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Nicht mehr als drei Gewürze? Kochbuch von Pierre Dietz

Orientalische Küche trifft Rheingau-Wein

Zugegebenermassen sind die hier vorgestellten Rezepte mit einigem Aufwand verbunden. Sie wurden vom Autor für besondere Anlässe kreiert. Einige davon haben einen indischen Ursprung, wurden aber dem europäischen Gaumen angepasst.

Pierre Dietz Kochbuch Küche

Pierre Dietz Kochbuch Küche

Die hier zur Anwendung kommenden Schmeichler der Geschmackssinne, denen darüber hinaus heilende Wirkung nachgesagt wird, werden in einer Gewürzübersicht detailliert präsentiert.

Zudem werden die passenden Weine aus dem Rheingau vorgestellt. Warum gerade diese hervorragend zu scharfen Speisen passen, erfährt man in diesem Buch.

In diesem Buch werden ganze Menüs für Feiertage bis hin zur Grillparty leicht verständlich vorgestellt und mit ansprechenden Fotografien in Szene gesetzt.

Der Autor erwarb sein Wissen um die richtige Anwendung von Gewürzen während eines Praktikums in einem indischen Restaurant. Zuvor hatte er in seiner Jugend bei Steigenberger in der Küchenlogistik gejobbt, wobei er zuletzt als Leiter des Weinlagers am Frankfurter Flughafen den entsprechenden Bezug zu Weinen aus alles Welt aufbaute. Dabei hatte er immer wieder Gelegenheit Profiköchen über die Schulter zu schauen, darunter auch Sterne-Köche.

Bei Winfried Abels (ABELS & PARTNER, Frankfurt) lernte er später Essen und Trinken richtig zu präsentieren.

Das Buch soll Spass am Umgang mit Gewürzen vermitteln und Angst vor Schärfe nehmen.

Orientalische Küche trifft Rheingau-Wein: Nicht mehr als drei Gewürze?

Books on Demand
ISBN 978-3-8391-1305-9, Paperback, 64 Seite

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Total entspannt in MV – eine neue Anleitung zeigt, wie es geht

Heiter-ironische Reiselektüre im Hinstorff Verlag

Urlaub und Erholung in Mecklenburg-Vorpommern: Wie das richtig gut funktionieren kann, selbst angesichts oft schweigsamer Ureinwohner, deren Sturheit berühmt-berüchtigt ist, zeigen

die beiden jungen Rostocker Michael Joseph und Matthias Schümann in ihrem Buch »Anleitung für Ausspanner«. Sie dringen tief ein in den Kern der rauen Mecklenburger und Vorpommern, um deren Seele und Geschichte zu erkunden. Ein aussichtsloses Unterfangen? Seien Sie gewarnt – Sie werden eines Besseren belehrt! Michael Joseph und Matthias Schümann ist es gelungen, sie zu schreiben: die Anleitung, Mecklenburg-Vorpommern richtig zu verstehen und hinter die schönen Kulissen zu schauen. Sie erzählen vom Land, seiner Geschichte, den Menschen, von untergegangenen Städten und ewigen Helden, vom Feiern, der mecklenburgischen Küche, von Prominenten und Renitenten, vom Wetter, vom Verkehr.

Mecklenburg-Vorpommern. Anleitung für Ausspanner

Mecklenburg-Vorpommern. Anleitung für Ausspanner

Widmen sich in “Understatement pur: Außen Platte, innen Herrenhaus!” der Architektur in MV, stellen in “Diktatur unter Segeln” das Paradies für Wassersportler vor, schreiben über das “Reden oder Schweigen”, also die “Sprache und Literatur” im nordöstlichen Bundesland, und scheuen selbst brisante Themen nicht: “Schont die Augen der Nation! — Badekultur gestern und heute”. Eine ideale Urlaubslektüre — unterhaltsam, und doch voller Fakten, mit inhaltsreichen Abschweifungen und unmittelbaren Tipps, mit mal sonnigen, mal stürmischen Anekdoten, aber immer mit wetterfesten Fakten. Wer dieses Buch gelesen hat, wird nicht nur verstehen, was sich in den angeblich sturen Köpfen abspielt. Vielmehr hat er einen Einblick gewonnen in die Seele des Landes. Und, was das Wichtigste ist: Er wird noch mehr Lust bekommen, in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub zu machen.

Bibliografische Angaben:
Michael Joseph / Matthias Schümann
Mecklenburg-Vorpommern. Anleitung für Ausspanner
Hinstorff Verlag, 160 Seiten, Flexicover, 12,90 Euro / 12,00 sFr
ISBN 978-3-356-01364-1

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Literaturlinks für das Wochenende 14.03.2010

Ja. Leider habe ich es ein bisschen verpennt. War unterwegs. Aber dennoch gibt es hier am Sonntag noch mal ein paar interessante Tipps für die Literaturfreunde da draußen.

In der Taz gibt es einen interessanten Artikel über den Autoren Nadeem Aslam und seinen Roman “Haus der fünf Sinne”. In diesem Roman geht es um Afghanistan und um die Folgen, die ein Krieg und ich möchte was sagen, ein immerwährender Krieg, Menschen nicht nur köperlich, sondern auch innerlich zerstört. Sehr beeindruckend finde ich, dass der Autor sich völlig von der Außenwelt verabschiedet hat, als er das Buch geschrieben hat. Zumindest, wenn es stimmt was hier im TAZ Artikel steht.  (Nadeem Aslam: “Das Haus der fünf Sinne”. Aus dem Englischen von Bernhard Robben. Rowohlt, Reinbek 2010. 460 Seiten, 19,95 €).

In der Frankfurter Rundschau gibt es einen Artikel von zwei Autoren, deren Hauptaugenmerk in ihren Werken auf der Unterdrückung von Menschen und der ebenfalls dadurch enstehenden inneren Verwüstung diese geht. Herta Müller und Ai Weiwei trafen sich bei Lit.Cologne und sprachen, lasen und diskutierten. Herta Müller und Ai Weiwei: Macht, Schmerz und Glück

Amazon bietet ja uns Online-Shoppern die Möglichkeit mittels 1-Click einfach alles zu Kaufen, was das als Buchhändler gestartete und nun als virtueller Kolonialwarenhändler gelandete Versandhaus im Angebot hat sich nach Hause zu schicken. Genauso alt wie Amazon ist jedoch der Rechts- bzw. Patentstreit um dieses Verfahren. Jetzt scheint es ein Ende in diesem Streit zu geben. Näheres bei Golem.

Robert Gernhardt ist nun leider 2006 gestorben. Doch es gibt nun eine DVD mit einem Vortrag und einer Lesung. “Robert Gernhardt – Über einige Erfahrungen beim Verfassen von Gedichten” heißt das Ganze und beim D-Radio wurde schon drüber berichtet. An dieser Stelle.

Der Drahtesel in seiner sportiven Form steht im Mittelpunkt des Features bzw. Hörspiels “Die Mountainbiker” auf dem Deutschland-Funk Kultur am 14.03.2010 um 18.30 Uhr. Das Stück aus der Feder von Volker Schmidt setzt auf das rasante Wegstrampeln von Stress von einem Gynäkologen und einem Werber. Es ist die Ursendung.

Noch bis zum 17. März läuft “Am Abend vorgelesen”. Die nette halbe Stunde mit vorgelesene Literatur hat die Reisetagebücher von Georg Foster im Angebot. Gelesen wird von Günter König und Hugo R. Bartels.

Der Sender NDR Kultur erinnert aus Anlass der 75 Geburtstages über den verstorbenen Schriftsteller Hubert Fichte. Am 17. März gibt es “Die Palette” aus Ursendung um 20.00 Uhr.

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Prächtiges Panorama in Grün: Niedersachsens schönste Seite

Hinstorff-Band stellt Gärten und Parks in Niedersachsen vor

Rostock, 10. März 2010 — In einem neuen großformatigen Text-Bildband stellen Autor Jens Beck und Fotograf Karl Johaentges zahlreiche Garten- und Parkanlagen in Niedersachsen vor. Neben wunderbar sinnlichen Aufnahmen porträtiert das Buch nicht nur einzelne Anlagen, sondern dokumentiert zugleich die historische Entwicklung der Gartenkunst — von einfachsten Formen der Landnutzung über die kulturelle Hochblüte des Gärtnerns im 18. Jahrhundert bis hin zu heutigen modernen Freiraumgestaltungen.

Das Wort »Garten« oder »Gartenkunst« ist ein relativ junger Begriff. Anfangs wurden mit »gards« oder »garda« lediglich die aus geschnittenen Gerten bestehenden Einfassungen kleinerer Landstücke bezeichnet, mit denen man sich vor Tieren oder Nachbarn schützen wollte. Erste Quellen über gärtnerisch gestaltete Flächen stammen aus dem 15. Jahrhundert. Niedersachsen zählt zu den Regionen in Deutschland, in denen die europäische Gartenkunst der letzten Jahrhunderte in vielen Anlagen auf besonders anschauliche Weise nacherlebbar ist. In den Ensembles der großen Residenzen etwa, in Braunschweig, Celle, Wolfenbüttel, Oldenburg und — weltberühmt — in Hannover-Herrenhausen. Ebenso in den eher kleinen Refugien, den Sommersitzen, Jagdschlössern; oder in den gerade im niedersächsischen Raum äußerst zahlreichen Landgütern des eingesessenen Adels.

Jens Beck, ausgewiesener Kenner der Thematik, und Karl Johaentges, mehrfach ausgezeichneter Fotograf, haben sich auf eine Reise durch kleine und große Paradiese begeben. Haben vermeintlich Bekanntes auf oft überraschende Weise neu gesehen und richten den Blick zugleich auf Orte, die bisher häufig nicht oder kaum zur Kenntnis genommen worden sind: die großen Friedhöfe zum Beispiel mit ihrem alten Baumbestand, die Amts-, Pfarr- und Klöstergärten, die zuweilen mediterran wirkenden Kuranlagen, öffentliche Promenaden und Stadtparks, Gärten von Fabrikanten und Künstlern, der Wissenschaft dienende Einrichtungen wie Botanische Gärten und Aboreten — oder auch die neuesten Kreationen, etwa in der Autostadt Wolfsburg oder auf dem Expo-Gelände in Hannover.

Diese Publikation wurde unterstützt von der GFI — Gesellschaft zur Förderung der kommunalen Infrastruktur, der NORD/LB und der VGH.

Bibliografische Angaben:

Jens Beck (Text) / Karl Johaentges (Fotos) / Wilken von Bothmer (Hrsg.)

Gärten und Parks in Niedersachsen

Hinstorff Verlag

144 Seiten, Hardcover, 115 Farbfotos, Karte

24,90 Euro / sFr 42,70

ISBN 978-3-356-01344-3

Der Fotograf: Karl Johaentges arbeitete zunächst als Architekt, bevor er sich ab 1985 seiner Arbeit als Verleger und Fotograf widmete. Seine Reportagen und Bilder erschienen in großen Magazinen wie dem »Stern«, der »Zeit« dem »Spiegel« und in »Geo«. Karl Johaentges veröffentlichte bisher gut 25 Bücher und erhielt dafür mehrfach Auszeichnungen, so dreimal den Kodak-Fotobuchpreis.

Der Autor: Jens Beck studierte Architektur in Darmstadt sowie Landschafts- und Freiraumplanung in Hannover. 1997 gründete er ein eigenes Büro für Gartendenkmalpflege. Zu seinen umfangreichen Arbeiten zählen die Mitarbeit bei Ausstellungen, die Beratung bei der Rekonstruktion von Parks und Gärten sowie Neuentwürfe von Anlagen — jeweils vor allem in Niedersachsen und auf der Insel Rügen.

Der Herausgeber: Der Herausgeber Wilken von Bothmer ist Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung der kommunalen Infrastruktur und der Fremdenverkehrswirtschaft mbH (GFI) und der Herrenhausen Verwaltungs GmbH Gastronomie & Co. KG. Er hat bei Hinstorff bereits das Buch

»Herrenhäuser Gärten« und mehrere Studien zum Marketing von Gärten und Schlössern herausgegeben.

Verlag: Mit mehr als 300 lieferbaren Titeln und jährlich rund 40 Novitäten bietet der traditionsreiche Hinstorff Verlag in Rostock ein anspruchsvolles Programm in den Bereichen Bildband, Sachbuch, Maritimes, Belletristik, Kochbuch, Kinder- und Hörbuch sowie Niederdeutsch. Im Jahr 2006 feierte Hinstorff sein 175-jähriges Jubiläum.

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Literaturlinks für das Wochenende 05. – 07.03

Literatur, was macht sie nur! Entschuldigt bitte den Kalauer zum Auftakt. Einer, der wirklich großen Autoren dieser Literaturwelt schmeißt ein neues Werk auf den Markt. “Demütigung” heißt das neue Buch von Philip Roth (remember “Menschliche Markel” und so). Ab Montag gibt es also “Demütigung”. Vorab gelesen hat es u.a. Peter Michalzik. Er schreibt auch gleich einen Artikel dazu in der Frankfurter Rundschau. Philip Roths “Demütigung” in der Frankfurter Rundschau.

Die andere Zeitung aus Frankfurt, die Faz bietet schon etwas länger, dafür aber immer noch gelungen, eine Video Lesung mit dem Autoren Michael Lentz. Nette Idee. Platz für Poesie sollte doch immer irgendwie da sein. Vorhand auf! Film und Poesie ab!

Was die Faz kann, kann Die Zeit natürlich auch. Weiß jetzt nicht, wer zuerst am Start war. Aber in Der Zeit gibt es auch eine Videolesung mit Alissa Walser. Hier lang bitte!

Nun denn. Wollen wir bei dem ganzen High-Tech Internetkrams nicht das liebe, gute und schöne alte Radio vergessen. Wie immer an einem Freitag gibt den Mitternachstkrimi. Ja. Stimmt. Es ist schon Samstag, wenn er läuft. Ok. Am 06.03.2010 um 0.05 Uhr geht es ab mit “Die Affäre Winckelmann”. Ein Hörspiel von Rolf Schneider. (Nein, nicht der von GerNexToMo) Worum geht es? Hier eine kleine Beschreibung von der D-Radio Website:

Im April 1768 fiel Johann Joachim Winckelmann, die europäische Kapazität in Sachen antiker Kunst, im Hotel Grande in Venedig einem Mordanschlag zum Opfer. Der Attentäter wurde bald ergriffen und überführt: Francesco Arcangeli, ein Mann mit beachtlicher krimineller Vergangenheit.

Das andere Deutschland Radio. D-Radio Kultur bringt die Ursendung von “Tom Sawyers Abenteuer”. Moment mal. Das hat doch schon ein bisschen was auf den Buckel und was heißt da Ursendung!?! Die Erklärung bedarf eines Satzes: “Anlässlich des 100. Todestages von Mark Twain erscheinen sie nun in einer Neuübersetzung.” Nähere Infos hier. Los geht es ab 18.30 Uhr.

Der Mann sabbelt vielleicht manchmal ein bisschen zuviel aber es macht doch Spaß ihn mal wieder zu hören. Ulrich Wickert, der Riese aus dem Fernsehen quetscht sich nun ins Radio uns stellt Bücher vor. Und zwar am 07.03.2010 auf NDR Kultur in der Reihe “Wickerts Bücher“. Diesmal geht es um Leipzig und den Autoren Clemens Meyer. 13 Uhr fängt der ehemalige Tagesschau Moderator an.

Leider so gut wie durch: “E. T. A. Hoffmann Am Abend vorgelesen“. Ebenfalls auf NDR Kultur. Am 8. und 9. März bekommt der Hörer noch die letzten Kapitel von E.T.A. Hoffmanns “Der Sandmann”.

Nun denne! Bis nächste Woche vor dem Radio oder sonstwo

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Genusswandel – Ein kulinarischer Reiseführer über die Wandlitzer Gastro

Einfallsreiche Gerichte allein reichen heute nicht mehr aus, um neue Gäste zu gewinnen. Viele wollen neben einer guten Küche auch etwas Besonderes erleben. In dem jetzt erschienenen Werk “Genusswandel” möchten die Wandlitzer Autoren Sie einladen zu einem Streifzug durch die Wandlitzer Gastronomie.
Kurz hinter dem Tellerrand Berlins kann Wandlitz nicht nur mit einzigartiger Natur, lauschigen Wäldern und glasklaren Seen aufwarten sondern auch mit exzellenten Restaurants und Cafés.

Wandlitzer Gastroführer

Wandlitzer Gastroführer

Ein gewöhnlicher Restaurantführer also, geschrieben von Restaurantkritikern? Mitnichten! Die Wandlitzer Autoren verstehen sich weder als Gourmets oder erfahrene Restauranttester noch als professionelle Autoren. Sie sind vielmehr Gäste wie du und ich, die ein gutes Essen in einem netten Restaurant zu schätzen wissen, Spaß am Schreiben haben und ihre Erfahrungen gern als leicht verdauliche Kost weitergeben möchten: 16 Cafés und Restaurants haben die Autoren in ihrer Gemeinde besucht und unterhaltsam beschrieben.

Ihr Fazit: So wie sich das Gesicht der Gemeinde Wandlitz in den letzten zwei Jahrzehnten verändert hat, so hat sich auch die Definition von Genuss gewandelt. Gerade diese ganz spezielle Kombination aus Natur – Erlebnis – Genießen macht Wandlitz so einzigartig.
“Genusswandel – Ein Streifzug durch die Wandlitzer Gastronomie mit den Wandlitzer Autoren” (ISBN 978-3-8391-1919-8) ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.
Mehr Infos unter www.wandlitzer-autoren.de.

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Literaturlinks für das Wochenende 26. – 28. 02. 2010

Ein paar nette Rezensionen zum Nachlesen lege ich mal ans Herz der Literaturfreunde:

Nachdem Elke Heidenreich leider mit Ihrer Sendung etwas baden gegangen ist, muss sie natürlich auch schauen, wo sie bleibt. Da hat Frau Heidenreich sich dann mit dem Bertelsmann zusammengetan und gibt eine Musikbuchreihe heraus. Bevor jetzt alle loslaufen, um zu schauen, was Frau Heidenreich mit der Musik so anstellt, gibt es einen netten Artikel bei der TAZ.

Ein bisschen älter allerdings ein kleine Erdnusspackung für den Grips findet sich bei der Frankfurter-Rundschau. Hier wird der Aufsatzband “Land ohne Unterschichten” von Hans-Ulrich Wehler besprochen. Es ist der 12. Aufsatzband und stellt kein wirkliches intellektuelles Fast-Food dar. Eher ein Wort-Spanferkel. Hier lang bitte!

Zum Schluss noch ein kleiner Hörbuch-Tipp.

Damit es ein wenig lustig zu geht, während der Schnee wegtaut, empfehle ich Jacques Bernsdorf “Otto Krause hat den Blues” zum Wochenende.

Hörspiele und so im Radio:

Der Deutschlandfunk macht wie immer mit dem Mitternachtskrimi heute bzw. morgen früh den Auftakt:  Marlov und die Leiche läuft ab 0.05 Uhr auf dem Deutschlandfunk. Das Stück stammt von David Zane Mairowitz und wurde im letzten Jahr für den Westdeutschen Rundfunk produziert. Die Geschichte spielt Anfang der 60er Jahre im Russland. Eine Leiche soll verschwinden. OK. Hören wir mal zu.

Das Deutschland Radio Kultur sendet “Koma Island” von Anne Krüger am 28.02.2010 um 18.30 Uhr. Es geht um unsere rastlose Gesellschaft und die Folgen für uns alle. Machen wir also Rast bei diesem Hörspiel.

Freunde des Plattdeutschen kommen am Samstag, den 27. Februar bei NDR 90.3 auf ihre Kosten. “Wilma un Karl”

So das war es schon. Bis nächste Woche bei den Literaturlinks. Schönes Literaturwochenende wünscht Planetbook.de

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